Foto: Bitzcelt
Ich bin oft auf der Homepage wissenschaft.de – da gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, natürlich auch auf Kinder bezogen. Vor kurzem habe ich dort eine amerikanische Studie entdeckt, die belegt, dass Frauen, die sich mit Vollmilchprodukten ernähren, eine höhere Chancen auf eine Schwangerschaft haben, während der Konsum von fettarmen Produkten mit geringen Chancen auf Nachwuchs einhergeht.
Die Wissenschaftler werteten für ihre Studie die Daten von mehr als 18.000 Frauen im Alter zwischen 24 und 42 Jahren aus, die in einem Zeitabschnitt von 8 Jahren versucht hatten, schwanger zu werden. Regelmäßig hatten die Frauen Angaben zu ihrer Ernährung, ihrem Gewicht und Body Mass Index, Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum und anderen Faktoren gemacht, die die Fruchtbarkeit beeinflussen konnte. Die Wissenschaftler setzten diese Daten so zueinander in Beziehung, dass sie die Chancen einer Schwangerschaft in Abhängigkeit vom Konsum fettreicher Milchprodukte berechnen konnten, und stießen dabei auf den positiven Einfluss von Produkten mit einem höheren Fettgehalt auf die Fruchtbarkeit.
Ok, ich denke das soll auch nicht heißen, dass alle Frauen die schwanger werden wollen, ab sofort maßlos Milchprodukte und Eiscreme konsumieren müssen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung stand, steht und wird immer im Vordergrund stehen. Aber was die Studie eindeutig zeigt, dass fettarme Produkte nicht unbedingt die bessere Wahl sei und schon gar nicht, wenn man Nachwuchs plant.
Eine andere Studie zeigt, dass Eiscreme sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern die Stimmung hebt. Tryptophan, das neben Truthahn auch in Milch (und somit in Eiscreme), Brot, Käse und Bananen vorkommt, ist der metabolische Vorläufer des Botenstoffs Serotonin. Das heißt, dass ein erhöhter Tryptophan-Anteil in der Nahrung, die Stimmung erhöht und das Gedächtnis fördert. Also, wenn die Qual der Wahl besteht - Schokolade oder Eiscreme - dann lieber zum leckeren Eis greifen ;-)




is ja klar, die Milch komm zur Milch
)
Es verstehe diesen „fettarm“ Wahnsinn überhaupt nicht.
Kommentar von axinia — Mai 14, 2008 @ 5:55
Hi!
wow, das hätte ich auch nicht gewusst, aber das werden sich sicher doch einige zu Herzen nehmen, deren Wunsch es ist schwanger zu werden, ich hab da eine Freundin, an die werd ich das mal gleich weiterleiten!
Kommentar von shrekundfiona — Mai 15, 2008 @ 9:21
Ich habe eine Ähnliche Dokumentation vor kurzem gesehen, bei der es um eine wissenschaftliche Analyse geht, worin man herausgefunden haben soll, dass Diät vor der Schwangerschaft dazu beiträgt, dass das Kind ein Mädchen wird! Dass soll dazu führen, dass in den Industrieländern immer weniger Jungen geboren werden, da ja alle Frauen in den reicheren Ländern dem Schlankheitswahn verfallen sind!
So wies aussieht, wird sich unsere Gesellschaft zu einem Matriarchat entwickeln ggg
Kommentar von derKleinePrinz — Mai 15, 2008 @ 6:32
Es ist doch so, als Frau sollte man sich wenigstens in der Schwangerschaft gut gehen lassen und essen und trinken wonach man Lust hat, denn schließlich ist es doch so, dass unser Körper uns genug Signale gibt, was uns gut tut und was nicht und somit ist die ganze Diskussion ums richtige Essen in der Schwangerschaft wirklich ein Blödsinn, finde ich jedenfalls!
Kommentar von raoara — Mai 18, 2008 @ 2:45
@axinia, raoara, schrek
Na ja, ich habe „fettarm“-Wahn eine lange Zeit gehabt – vor allem was Milchprodukte betrifft, weil es eben überall propagandiert wird, dass fettarme milch-joghurt-sauerram usw gut sein sollten bzw nicht zu fettleiblichkeit beitragen. Was einerseits ok ist, wenn man bedenkt dass manche (@raoara&schreckundfiona) sehr viel in der Schwangerschaft zunehmen, bis zu 30 Kilo, und in manchen Fällen sollte man wirklich aufpassen dass man nicht zu viel zunimmt, weil Viele diese Kilos nach der Schwangerschaften nie verlieren werden, bzw vielleicht nur ein Teilchen davon (Besonders betroffen Frauen mit Veranlagung – Mutter, Frauen nach 35 wg schlechtere Stoffwechsel…) . Anderseits fettarm heißt auch nichts anderes als „verarbeitet“, dh“vitaminearm“ – und da „spart“ man an falschem Platz.
@kleinerPrinz
interessant. Nie darüber was gehört/gelesen. Werde ein bisschen recherchieren, falls was finde, schreibe ich einen Post darüber – sicher ein spannendes Thema. Danke für den Tipp
Kommentar von Fiona — Mai 26, 2008 @ 3:12