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Das Drama in Österreich um das Amstettener „Horrorhaus“ wirft die Frage auf, wie Kinder, die über diverse Medien damit konfrontiert werden, derartiges verarbeiten.
Meine erste Überlegung war, TV und Radio abzudrehen. Ein kurzes Nachdenken brachte mich zur Erkenntnis, dass auch Kinder dem Einfluss der Medien nicht entkommen können. Wenn sie nicht bei uns zu Hause damit in Berührung kommen, dann sicherlich bei Freunden oder auch in der Schule.
Nahe geht den Vorschulkindern mehr das Veresperren hinter Türen. Missbrauch ist für sie noch nicht begreifbar. Manche Kinder entwickeln dadurch Ängste, dass derartiges auch ihnen selber passieren könnte. In diesem Fall sollte man vermitteln, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handelt und der mutmaßliche Täter ein Krimineller, vielleicht ein kranker Mann, ist. Damit schafft man eine Abgrenzung zur eigenen Familie. Auch sollte man, um das Kind zu entlasten, darauf hinweisen, dass derartige Vorfälle in der eigenen Familie ein Tabu darstelle. Das Kind muss sich in Sicherheit wiegen können und sich zuhause wohl fühlen.
In der Pubertät, aber auch schon bei Neun- oder Zehnjährigen, ist Sexualität bereits ein Thema. Da sollte man je nach Alter des Kindes versuchen zu erklären, dass es um ein Verbrechen geht und die eigene Familie davon nie betroffen sein wird.

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